Die Ukraine

Am genannten Tag (11.5.1918) wurden wir mittags 12 Uhr auf den Dampfer verladen und am 1/2 3 Uhr nachm. fuhren wir zum Hafen hinaus. Die Seereise nach Odessa in der Ukraine begann. Jeder bekam eine Schwimmweste, denn die Mienengefahr war noch sehr groß. Ein türkisches Torpedoboot fuhr uns voraus. (weiter lesen …)

Nach Constanza

Am 2.Mai 18 ging es nach Maxin in die Dobrutscha hinein. Wir waren nach Constanza bestimmt. Da keine Lastkähne und Küstenfahrzeuge vorhanden waren, mußte der Harsch durch die Dobrutscha angetreten werden. Wir berührten Cernavoda ehe Maxin erreicht wurde. Maxin war zum Teil zerstört, hat eine sehr schöne Lage an der Donau.
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Vorfriede 1918

Die Tage vergingen mit Gottesdienst und Platzmusiken bis wir am 2.März 18 früh 4 Uhr wieder nach Neu Corbul marschierten und am 8.März 18 nach dem Erdhüttenlager Maxineni. Das Dorf gleichen Namens ist stark verwüstet. Von den etwa 400 Lehmhäusern ist kein einziges mehr unversehrt. Es stehen nur noch die spärlichen Überreste von Wänden.
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Weihnachten 1917

Ich hatte einige Male Wache bei Gefangenen, welche Straßen ausbesserten. Am 8.November kam die Nachricht, daß die Reg.Musik beurlaubt sei.

Am 10.Nov. fuhren wir dann mit dem Militärurlauberzug von Focani ab vorm. 3/4 9 Uhr und kamen am 12.Nov. nachm. 1 Uhr in Leipzig an, empfangen von meinen Lieben, nach 11 monatiger Abwesenheit. Die Tage vergingen viel zu schnell und am 30.November 1917 nachm. 2 Uhr fuhr ich wieder ins Feld nach Rumänien.
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Sanitätsdienst

So kam der 5.August 1917 heran, da begann der Vormarsch, denn General Makensen wollte die Front durchbrechen. Am genannten Tag abends um 1/2 9 Uhr marschierten wir ab, die ganze Nacht hindurch bis früh 1/2 5 Uhr und waren in Calesti angekommen. Aller unnötige Ballast wurde abgegeben und Biwak bezogen.

Am 7.August 17 nachts 1/2 12 wurde plötzlich alarmiert und fort ging es nach Otesti. Ankunft dort früh 1/2 5 Uhr. Wir legten uns wegen der großen Hitze unter Laubbäume. An demselben Tag ging es abend 10 Uhr bei herrlichem Mondschein weiter, vorbei an brennenden Häusern bis nach Mircesti. Ankunft am 8.August 17 früh im düstern. Es sollte dort in Stellung gegangen werden, welche tags zuvor erobert wurde, zur Verstärkung. Doch war es nicht möglich, da es bereits Tag wurde.

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Sommer 1917

Vom 18.Juni bis 2.Juli wurden wir zur Division nach Odobesti komandiert und kehrten dann wieder nach Jarestea zurück, um noch bis zum 14.Juli 1917 zu bleiben. Am gen. Tage marschierten wir wieder nach Odobestie um von da mit der Bahn nach Focsani zu fahren und biwakierten wieder auf demselben Platz wie am 28.Mai und zwar die ganze Nacht und den ganzen 15.Juli, bis abends 1/2 8 Uhr der Bahntransport abging. Mit uns das I.Batl. Wir fuhren über Rimmicul, Sarrat, Buzau, Faurei bis Ilistraru, eine Station vor Braila, wo wir am 16.Juli früh 1/2 6 Uhr ankamen.
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Weiter durch Rumänien

Am 27.Mai 1917 kam Befehl zum Abmarsch nach Rimmicul-Sarat. Es war der erste Pfingstsonntag. Abends 9 Uhr ging es fort durch Baldul nach dem Bestimmungsort, wo wir früh 3/4 6 Uhr am 28.Mai 17 ankamen. Um 9 Uhr vorm. wurden wir in Güterwagen verladen, fuhren 1/2 10 Uhr ab nach Focsani, wo wir 1/2 12 Uhr eintrafen. Es war ein glühend heißer Tag. Etwa 200 mtr. vom Ausladeplatz war ein schöner schattiger Friedhof mit Kapelle. Dorthin flüchteten wir vor der Hitze.
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